03. Mitochondrien und Altern — was die Wissenschaft über Zellenergie und Langlebigkeit erforscht

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Mitochondrien brauchen mehr als nur „Treibstoff“.

In Diskussionen über Langlebigkeit begegnen uns häufig Begriffe wie „mitochondriale Optimierung“, „Erneuerung der Mitochondrien“ oder „Energie auf Zellebene“. Doch was bedeuten sie in der wissenschaftlichen Forschung?

Dieser Artikel befasst sich mit Mitochondrien während des Alterns: ihrer Erhaltung, Anpassung und der Frage, wie Forschende mögliche Maßnahmen untersuchen. Wir erklären außerdem, warum ein günstiges Laborergebnis noch kein längeres Leben belegt.

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Zellenergie und Erneuerung: Warum Mitochondrien wichtig sind

Mitochondrien wandeln Energie aus Nährstoffen in ATP um, das Zellen für ihre Arbeit nutzen. So tragen sie zu den Voraussetzungen für Muskelaktivität, Nervenimpulse und Gewebeerneuerung bei. Für gesundes Altern sind sowohl ihre Leistungsfähigkeit als auch ihre laufende Erhaltung wichtig.

Studien am Menschen zeigen, dass Muskelmitochondrien auch im höheren Alter auf Training reagieren können. Forschende untersuchen außerdem die Photobiomodulation – die Wirkung von rotem und nahem infrarotem Licht auf zelluläre Prozesse. Im Folgenden erklären wir, was beobachtet wurde und was diese Ergebnisse bedeuten. [3] [7] [8]

Illustration einer Wissenschaftlerin bei der Untersuchung einer Laborprobe mit symbolischer DNA-Darstellung
Die Zellenergieforschung untersucht, wie Zellen Energie gewinnen, ihre Bestandteile erhalten und auf verschiedene Reize reagieren. Illustratives Bild; es zeigt keine bestimmte zitierte Studie.

1. ATP: Energie, die die Zelle nutzen kann

ATP (Adenosintriphosphat) ist ein Molekül, das Energie für die Arbeit der Zelle bereitstellt. Die Zelle bildet und verbraucht es fortlaufend – etwa bei Muskelarbeit, der Herstellung von Proteinen, dem Transport durch Membranen und der Reparatur ihrer Bestandteile.

In den Mitochondrien läuft eine Reihe von Reaktionen ab, die Atmungskette genannt wird. Sie überträgt Elektronen, die bei der Verarbeitung von Nährstoffen gewonnen werden; am Ende ist Sauerstoff beteiligt. Dabei entstehen Unterschiede in der Protonenkonzentration und der elektrischen Ladung auf beiden Seiten der inneren Membran. Das Enzym ATP-Synthase nutzt diesen Unterschied zur ATP-Bildung. Vereinfacht gesagt wandelt das Mitochondrium Energie aus Nährstoffen in eine Form um, mit der die Zelle arbeiten kann. [9]

Künstlerische Illustration von Mitochondrien und Molekülen in Blau und Gold
Mitochondrien helfen, Energie aus Nährstoffen in ATP umzuwandeln, das Zellen für ihre Arbeit nutzen. Künstlerische Illustration; keine genaue Darstellung des ATP-Moleküls.

2. Mitochondrien sind ein dynamischer Bestandteil der Zelle

Mitochondrien sind keine unveränderliche Ansammlung einzelner „Kraftwerke“. Sie verändern ihre Form, verschmelzen und teilen sich. Diese Dynamik hilft Zellen, auf Stoffwechselanforderungen und Stress zu reagieren. Neben dem Energiestoffwechsel wirken Mitochondrien auch an der zellulären Signalübertragung mit. [1]

Vier Begriffe, die wir unterscheiden sollten
Begriff Einfache Erklärung
Fusion Das Verschmelzen von Mitochondrien und ihren Membranen.
Fission Die Teilung von Mitochondrien; ein Bestandteil des Netzwerkumbaus und der Qualitätskontrolle.
Mitophagie Der gezielte Abbau von Mitochondrien, etwa beschädigten, durch zelluläres Recycling.
Biogenese Die Bildung neuer mitochondrialer Bestandteile und die Erneuerung oder Erweiterung ihres Netzwerks.

Diese Begriffe hängen zusammen, beschreiben aber nicht denselben Vorgang. Quellen: [1], [2], [6].

3. Mitochondrien und Altern: Was kann sich verändern?

Die Forschung untersucht Veränderungen des Energiestoffwechsels, der mitochondrialen DNA und der Mechanismen zur Qualitätskontrolle. Wichtig ist das Gleichgewicht zwischen der Erhaltung vorhandener Bestandteile, dem Entfernen beschädigter Mitochondrien und der Bildung neuer Mitochondrien. [6]

Die Mitophagie hilft beim Abbau beschädigter Mitochondrien. Forschende untersuchen, wie Störungen dieses Prozesses mit Altern und Erkrankungen zusammenhängen und ob er sich sinnvoll beeinflussen lässt. Die Ergebnisse müssen jedoch im Zusammenhang mit dem jeweiligen Gewebe, der Methode und der Studienart bewertet werden. [2]

Mehr bedeutet nicht automatisch besser. Die Anzahl der Mitochondrien, die Menge eines bestimmten Proteins und die Fähigkeit eines Gewebes, Energie zu nutzen, sind unterschiedliche Messgrößen. Der Ausdruck „Unterstützung der Mitochondrien“ sagt daher wenig aus, solange nicht angegeben wird, welcher Endpunkt gemessen wurde.

Ebenso wenig ist es angemessen, Altern als ein einheitliches „Abschalten der Mitochondrien“ zu beschreiben. Unterschiede zwischen Menschen, Geweben und Messbedingungen gehören zur Forschungsfrage.

4. Wie kann Licht Mitochondrien beeinflussen?

Die Photobiomodulation (PBM) nutzt Licht ausgewählter Wellenlängen und Dosierungen, um biologische Prozesse zu beeinflussen. Bei rotem und nahem infrarotem Licht wird insbesondere das Enzym Cytochrom-c-Oxidase untersucht. Es ist Teil der mitochondrialen Atmungskette, wird als Komplex IV bezeichnet und hilft bei der Übertragung von Elektronen auf Sauerstoff. [7]

In Versuchen mit kultivierten Nervenzellen, deren Funktion beeinträchtigt war, beobachteten Forschende nach der Beleuchtung unter bestimmten Bedingungen Verbesserungen der Enzymaktivität und des Energiestoffwechsels. Dies war keine Behandlungsstudie am Menschen. [7]

Ein weiterer Versuch mit Nervenzellen von Mäusen zeigte, dass Licht mit einer Wellenlänge von 810 nm bei niedrigeren untersuchten Dosen den ATP-Gehalt und das mitochondriale Membranpotenzial erhöhte. Bei höheren Dosen nahm dieser günstige Effekt ab oder kehrte sich um. [8]

Mehr Licht bedeutet nicht unbedingt mehr Wirkung. Entscheidend sind die Wellenlänge, die im Gewebe ankommende Dosis und der Zustand der Zellen. Die Cytochrom-c-Oxidase ist einer der wichtigen untersuchten Mechanismen; auch weitere Signalprozesse können beteiligt sein. Der Nutzen einer bestimmten Anwendung beim Menschen muss in klinischen Studien beurteilt werden.

5. Was bedeutet Membranpotenzial?

Es ist der Unterschied im elektrischen Potenzial zwischen den beiden Seiten einer Membran – also die Spannung über der Membran. Dabei müssen wir die Membran des Mitochondriums von der Membran der gesamten Zelle unterscheiden.

  • Im Mitochondrium ist die elektrische Spannung Teil des Unterschieds, der die ATP-Bildung antreibt.
  • An der Zelloberfläche schafft die Spannung Voraussetzungen für die Signalübertragung, etwa in Nerven und Muskeln.

ATP liefert Energie für Ionenpumpen – Proteine, die elektrisch geladene Teilchen durch Membranen bewegen. Dazu gehört die Natrium-Kalium-Pumpe. Zusammen mit Ionenkanälen helfen sie, die passenden Unterschiede zwischen dem Zellinneren und der Umgebung aufrechtzuerhalten. [9]

Das Ziel ist keine „möglichst negative“ Spannung. Wichtig sind ein angemessener Wert und kontrollierte Veränderungen je nach Zelltyp und aktueller Aufgabe.

6. Energie und Durchblutung schaffen Voraussetzungen für Erneuerung

Die Reparatur beschädigter Bestandteile, die Herstellung von Proteinen und der Transport von Stoffen in der Zelle verbrauchen Energie. Die Verfügbarkeit von ATP ist deshalb eine Voraussetzung für Erneuerung. Ist der Energiestoffwechsel beeinträchtigt, kann seine Verbesserung günstigere Bedingungen für diese Prozesse schaffen. Auch deshalb wird Photobiomodulation im Zusammenhang mit der Erneuerung von Zellen und Geweben untersucht. [7] [9]

Die Erneuerung hängt aber auch von Nährstoffen, Sauerstoff, lokalen Signalen und der Art der Schädigung ab. Mikrozirkulation bezeichnet den Blutfluss in den kleinsten Gefäßen. Sie ermöglicht die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen sowie den Abtransport von Abfallstoffen.

Was zeigte eine kleine Studie zur Durchblutung?

In einer kontrollierten Studie mit 20 gesunden Freiwilligen stieg der lokale mikrozirkulatorische Blutfluss nach der Beleuchtung des Handgelenks mit Licht von 830 nm. Die Reaktion hing von der Wellenlänge und der anfänglichen Hauttemperatur ab. Bei Licht von 633 nm wurde kein Anstieg des medianen Blutflusses bestätigt. [10]

Die Studie zeigte eine Veränderung der lokalen Durchblutung unter bestimmten Bedingungen. Sie maß keine ATP-Produktion und belegt allein weder den gesamten Regenerationsprozess noch eine Verlängerung des Lebens.

7. Wie stellen Forschende fest, ob eine Maßnahme etwas verändert hat?

Die Messung von Zellenergie in der Forschung ist nicht dasselbe wie ein subjektives Gefühl von Vitalität. Studien am Menschen kombinieren Labormarker, Muskeluntersuchungen und Funktionstests. [3] [4]

Was ein Ergebnis zeigt – und was es noch nicht belegt
Messung Was wir daraus ableiten können
Genaktivität oder Stoffe, die beim Stoffwechsel entstehen Eine biologische Reaktion bedeutet nicht zwangsläufig eine bessere Gewebefunktion.
Mitochondriale Atmung in einer Muskelprobe Das Ergebnis bezieht sich auf eine bestimmte Probe und bestimmte Versuchsbedingungen.
Geschätzte maximale ATP-Produktion Dies ist keine Messung der „Energie des gesamten Menschen“.
Muskelausdauer oder Sechs-Minuten-Gehtest Ein funktioneller Endpunkt belegt keine Verlängerung der Lebensspanne.

8. Forschung aus aller Welt: drei Studien am Menschen

Die ausgewählten Arbeiten zeigen, warum es sich lohnt, die vollständigen Ergebnisse zu lesen – einschließlich dessen, was nicht bestätigt wurde. Sie sind weder eine umfassende Übersicht über die gesamte Evidenz noch eine Empfehlung für ein bestimmtes Präparat.

Bewegung: Muskeln können sich auch im höheren Alter anpassen

Eine 2017 veröffentlichte Studie verglich unterschiedliche Trainingsprogramme über zwölf Wochen bei jüngeren und älteren Menschen. Aerobes Intervalltraining und kombiniertes Training verbesserten die aerobe Leistungsfähigkeit und die mitochondriale Atmung in der Skelettmuskulatur. Beim Intervalltraining beobachteten die Forschenden außerdem Veränderungen mitochondrialer Proteine. [3]

Was das bedeutet: Muskeln können auch im höheren Alter auf Training reagieren. Die Studie untersuchte jedoch keine Verlängerung der Lebensspanne. Sie bedeutet auch nicht, dass ein intensives Programm ohne Anpassung an den Gesundheitszustand für alle geeignet ist.

Urolithin A: Das Ergebnis hing vom gemessenen Endpunkt ab

Eine randomisierte, doppelblinde Studie aus dem Jahr 2022 umfasste 66 Erwachsene im Alter von 65 bis 90 Jahren und dauerte vier Monate. Im Vergleich zu Placebo wurde keine statistisch signifikante Verbesserung der primären Endpunkte bestätigt: der Strecke im Sechs-Minuten-Gehtest und der maximalen ATP-Produktion im untersuchten Handmuskel. [4]

Nach zwei Monaten verbesserten sich einige sekundäre Endpunkte der Muskelausdauer, und ausgewählte Blutbiomarker veränderten sich ebenfalls. Das ist ein Anlass für weitere Forschung, kein Beleg für eine allgemeine „Erneuerung der Mitochondrien“ oder ein längeres Leben. Die kleine, spezifische Teilnehmergruppe begrenzt zudem die Übertragbarkeit der Ergebnisse.

Nicotinamid-Ribosid: veränderte Stoffwechselprodukte ohne Veränderung der Bioenergetik

In einer kleinen Studie aus dem Jahr 2019 erhielten zwölf ältere Männer Nicotinamid-Ribosid (NR) oder Placebo in einem doppelblinden Crossover-Design. Nach 21 Tagen stellten die Forschenden Veränderungen bei NAD+-bezogenen Stoffen und einen Rückgang einiger entzündlicher Signalproteine im Blut fest, fanden jedoch keine Verbesserung der mitochondrialen Bioenergetik im Muskel. [5]

Dieses Beispiel zeigt den Unterschied zwischen der Verfügbarkeit einer Substanz im Gewebe und einem funktionellen Nutzen. Die kurze Dauer und die geringe Teilnehmerzahl erlauben keine weitreichenden Schlussfolgerungen. Ergebnisse zu NR lassen sich zudem nicht automatisch auf NMN oder alle als „NAD+“ bezeichneten Produkte übertragen.

9. Was können wir im Alltag für die Mitochondrien tun?

Eine gute praktische Grundlage ist regelmäßige Bewegung, angepasst an Fitness und Gesundheitszustand. Gehen, Radfahren oder andere Ausdaueraktivitäten trainieren die Fähigkeit der Muskeln, Sauerstoff und Nährstoffe zu nutzen. Krafttraining hilft, Muskeln und ihre Funktion zu erhalten. Steigern Sie die Belastung schrittweise und gönnen Sie sich Erholung. [3]

Auch eine ausreichende Ernährung, guter Schlaf und die Beachtung von Gefäßgesundheit, Blutdruck und Blutzucker sind sinnvoll. Bei anhaltender Müdigkeit ist es wichtig, die tatsächliche Ursache zu finden. Müdigkeit allein zeigt nicht, ob ein Problem der Mitochondrien, eine Anämie, eine Schlafstörung oder eine andere Ursache vorliegt.

Achten Sie bei Nahrungsergänzungsmitteln und Lichtanwendungen darauf, was tatsächlich nachgewiesen wurde und bei wem. Eine ATP-Veränderung in einer Zellkultur, bessere Muskelausdauer und ein längeres Leben sind unterschiedliche Ergebnisse. Im Alltag geht es vor allem darum, Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und Selbstständigkeit zu erhalten.

Frau beim Krafttraining mit Kurzhanteln
Regelmäßige Bewegung und Krafttraining gehören zur Pflege der Muskeln und der Leistungsfähigkeit im Alltag. Passen Sie die Belastung an Ihre Fitness und Ihren Gesundheitszustand an. Illustratives Bild.

10. Was bedeutet „mitochondriale Optimierung“?

In Artikeln und Werbung kann dieser Ausdruck sehr unterschiedliche Bedeutungen haben. Es hilft, ein allgemeines Versprechen durch konkrete Fragen zu ersetzen:

  • Was hat sich verbessert? Ein Laborparameter, die körperliche Leistungsfähigkeit oder ein gesundheitlicher Endpunkt?
  • Bei wem? In einer Zellkultur, bei Tieren oder in einer genau definierten Gruppe von Menschen?
  • Im Vergleich womit? Mit Placebo, einer anderen Maßnahme oder lediglich mit dem eigenen Ausgangswert der Teilnehmenden?
  • Für wie lange? Handelt es sich um eine kurzfristige Reaktion oder eine anhaltende Veränderung?
  • Was wurde nicht bestätigt? Gibt die Überschrift die Hauptfrage der Studie wieder?

Forschung zur Zellenergie ist nicht automatisch Langlebigkeitsforschung. Um von einem längeren Leben bei guter Gesundheit sprechen zu können, brauchen wir Belege für genau diesen Endpunkt und nicht nur einen biologisch interessanten Mechanismus.

Was wird in der künftigen Forschung wichtig sein?

Größere und längere Studien, die Überprüfung in unterschiedlichen Gruppen sowie die Verbindung zwischen Biomarkern und der Funktionsfähigkeit des Menschen. Wichtig ist auch, wer von einer Maßnahme profitiert und ob derselbe Ansatz Menschen mit unterschiedlichen Ausgangsbedingungen hilft.

Häufig gestellte Fragen

Bedeutet mehr ATP automatisch bessere Gesundheit?

ATP ist für Zellen unverzichtbar. Entscheidend ist jedoch, dass es dort und dann verfügbar ist, wo und wann es gebraucht wird, und dass die Regulation richtig funktioniert. Ein einzelner besserer Laborwert beschreibt nicht die Gesundheit des gesamten Menschen.

Wie kann Licht die Zellenergie beeinflussen?

Untersucht werden Wirkungen auf lichtaufnehmende Moleküle und zelluläre Signale. Einer der untersuchten Mechanismen ist die Cytochrom-c-Oxidase. Zellversuche zeigten Veränderungen von ATP und mitochondrialem Potenzial; das Ergebnis hing von Dosis und Zellzustand ab. [7] [8]

Ist Mitophagie dasselbe wie Autophagie?

Mitophagie ist eine Form der selektiven Autophagie, die auf Mitochondrien gerichtet ist. Autophagie ist der umfassendere Begriff für die zelluläre Verarbeitung eigener Bestandteile.

Bedeuten mehr Mitochondrien automatisch mehr Energie?

Nicht unbedingt. Entscheidend sind ihre Funktion, Qualität und Regulation sowie der Bedarf des Gewebes. Die Anzahl allein erfasst nicht all diese Eigenschaften.

Belegt ein Anstieg von NAD+ eine Verjüngung?

Eine Veränderung von NAD+ oder damit verbundenen Stoffwechselprodukten allein belegt weder eine Verjüngung noch eine Verlängerung der Lebensspanne. Auch funktionelle und gesundheitliche Endpunkte müssen bewertet werden.

Kann ich an Müdigkeit erkennen, dass meine Mitochondrien geschädigt sind?

Das Gefühl von Müdigkeit allein ist kein Test der Mitochondrienfunktion. Anhaltende oder unerklärte Beschwerden erfordern eine individuelle Abklärung; dieser Artikel ist nicht zur Diagnosestellung gedacht.

Sind die genannten Substanzen Einnahmeempfehlungen?

Nein. Wir beschreiben sie als Gegenstand konkreter Forschung. Die Ergebnisse lassen sich nicht auf beliebige Nahrungsergänzungsmittel, Dosierungen oder Kombinationen übertragen.

Wo finde ich eine einfache Erklärung zu ATP?

In unserem einführenden Artikel Mitochondrien und Zellenergie, der die Grundbegriffe und die Funktionsweise der Mitochondrien erklärt.

Quellen und weiterführende Literatur · 10 Quellen
  1. Tábara L.-C., Segawa M., Prudent J. Molecular mechanisms of mitochondrial dynamics. Nature Reviews Molecular Cell Biology. Online veröffentlicht 2024, Jahrgang 2025. Übersichtsarbeit. Publikation.
  2. Mitophagy in human health, ageing and disease. Nature Metabolism (2023). Übersichtsarbeit. Publikation.
  3. Robinson M. M. et al. (2017). Enhanced Protein Translation Underlies Improved Metabolic and Physical Adaptations to Different Exercise Training Modes in Young and Old Humans. Cell Metabolism. Studie am Menschen. Publikation.
  4. Effect of Urolithin A Supplementation on Muscle Endurance and Mitochondrial Health in Older Adults: A Randomized Clinical Trial. JAMA Network Open (2022). Randomisierte Studie am Menschen. Publikation.
  5. Elhassan Y. S. et al. (2019). Nicotinamide Riboside Augments the Aged Human Skeletal Muscle NAD+ Metabolome and Induces Transcriptomic and Anti-inflammatory Signatures. Cell Reports. Randomisierte Crossover-Studie am Menschen. Publikation.
  6. Mitochondria in health, disease, and aging. Übersichtsarbeit (2023). Publikation.
  7. Wong-Riley M. T. T. et al. (2005). Photobiomodulation directly benefits primary neurons functionally inactivated by toxins: role of cytochrome c oxidase. Journal of Biological Chemistry. Experiment mit kultivierten Nervenzellen. Publikation.
  8. Sharma S. K. et al. (2011). Dose response effects of 810 nm laser light on mouse primary cortical neurons. Lasers in Surgery and Medicine. Experiment mit Nervenzellen von Mäusen. Publikation.
  9. NobelPrize.org (1997). The Nobel Prize in Chemistry 1997. ATP-Synthase und Natrium-Kalium-ATPase. Publikation.
  10. Gavish L. et al. (2020). Microcirculatory Response to Photobiomodulation—Why Some Respond and Others Do Not: A Randomized Controlled Study. Lasers in Surgery and Medicine. Kontrollierte Studie mit 20 gesunden Freiwilligen. Publikation.

Hinweis des Autors: Dies ist eine Auswahl von Erkenntnissen zur Wissensvermittlung, keine systematische Übersicht über die gesamte Literatur. Der Text ersetzt keine individuelle gesundheitliche Beratung und empfiehlt keine konkreten Produkte. Neue Erkenntnisse werden mit einem Aktualisierungsdatum ergänzt.

KINGRAY AkademieMit Liebe zum Körper. Mit Respekt vor der Wissenschaft.

Ing. František Kokoš
Autor: Ing. František Kokoš

Ing. František Kokoš – Autor der KINGRAY Akademie und des KINGRAY Ratgebers

Ernährungsberater, Autor des Buches Liečba svetlom (Behandlung mit Licht; ISBN 978-80-970512-0-4) und Mitautor der Publikation BIOquant – polovodičová laserová terapia (Halbleiterlasertherapie; ISBN 978-80-970512-2-8). Seit 2008 beschäftigt er sich mit Laser- und Lichttechnologien sowie der Geräteentwicklung. Er ist im US-Patent US9731145B2 als Erfinder und beim slowakischen Gebrauchsmuster für einen Nasenapplikator SK5457Y1 als Miterfinder genannt.

Ing. František Kokoš – Ausbildung, Veröffentlichungen und Erfindungen →

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